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Kerstin Fiene im Interview

Kerstin Fiene, Berechnungsingenieurin

Kerstin Fiene ist seit 2015 als Berechnungsingenieurin bei WAGO tätig. Im Interview berichtet die 27-Jährige von ihrem Aufgabenbereich und warum sie sich für diesen Werdegang entschieden hat.

Was sind Ihre Aufgaben?
Als Berechnungsingenieurin unterstütze ich die Konstrukteure bei der Neuentwicklung von Produkten und auch bei der Fehlersuche an vorhandenen Bauteilen. Außerdem arbeite ich mit der Werkzeug- und Fertigungsentwicklung zusammen, um die späteren Montage- und Fertigungsprozesse der Produkte zu optimieren.

Meine Aufgaben sind unter anderem Festigkeitsberechnungen, Umform- und Montagesimulationen. Dabei wird das Bauteil mit Hilfe der Finiten-Elemente-Methode virtuell in viele einfache Teilkörper zerlegt. Die Verformungen der einzelnen Elemente kann dann berechnet und wieder auf das ganze Bauteil übertragen werden. Anschließend wird geprüft, ob bestimmte Materialkennwerte, wie beispielsweise die Zugfestigkeit oder die Bruchdehnung, im Bauteil überschritten wurden. Dadurch, dass die Beanspruchungen bei der Montage, der Herstellung und dem späteren Gebrauch so virtuell mit hoher Genauigkeit simuliert werden, können Fehler und Risikofaktoren erkannt und behoben werden, ohne dabei reale Prozesse und Produkte zu benötigen. Das spart viel Zeit und Kosten.

Ab und zu gehören auch verschiedene Materialuntersuchungen zu meinem Aufgabenbereich. Die ermittelten Kennwerte werden beispielsweise verwendet, um die werkstoffspezifischen Materialmodelle für die Berechnungen mit der Finiten-Elemente-Analyse zu verbessern.

Es gibt immer noch wenige Frauen, die eine Ingenieurslaufbahn einschlagen. Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen und was fasziniert Sie daran?
Ich war schon in der Schule eher an den MINT-Fächern (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) interessiert. Nach dem Abitur habe ich dann erst eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin hier bei WAGO abgeschlossen. Das war eine gute Basis für mein praxisintegriertes Maschinenbaustudium am Campus Minden, das ich im Anschluss bei WAGO gemacht habe. In meinen Praxisphasen war ich dann schon in meiner jetzigen Abteilung, der Produktentwicklung ELECTRICAL INTERCONNECTIONS, tätig und konnte erste Erfahrungen als Berechnungsingenieurin sammeln.

An meiner Arbeit gefällt mir vor allem die Abwechslung. Dadurch, dass ich an so vielen verschiedenen Projekten beteiligt bin, gibt es immer wieder neue Aufgabenstellungen und Herausforderungen zu bewältigen. Am spannendsten ist immer der Moment, in dem man das Bauteil, bei dem man die Bewegungsabläufe vorher rein virtuell simuliert hat, als Prototyp in den Händen halten und testen kann.

Sie haben am „Cross-Mentoring-Programm“ von OWL Maschinenbau teilgenommen. Worum ging es dabei genau?
Beim Cross-Mentoring werde ich als Berufseinsteiger (Mentee) durch eine erfahrenen Fach- und Führungskraft (Mentor) aus einem anderen Unternehmen in OWL bei meiner beruflichen Entwicklung unterstützt. In sogenannten Tandems haben wir uns mit den Herausforderungen des Berufseinstiegs sowie der weiteren Fachkräftelaufbahn auseinandergesetzt. Außerdem fand zusammen mit ca. zehn weiteren unternehmensübergreifenden Tandems eine Workshop-Reihe mit Themen wie beispielsweise Selbstmanagement oder Kommunikation im Team statt. Im Mittelpunkt des Programms standen dabei vor allem die individuelle Zusammenarbeit mit meinem Mentor und der Erfahrungsaustausch mit den anderen Mentees. Ich habe dabei interessante Einblicke in andere Unternehmen bekommen und Menschen kennengelernt, die mir bei meiner beruflichen Entwicklung zur Seite stehen.

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