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Gebäudezertifizierung für nachhaltiges Bauen

Gebäudezertifizierung für nachhaltiges Bauen

Die ökologischen Anforderungen an ein Gebäude sind hoch: Es gilt, ein Maximum an Energieeinsparungen zu erreichen, um so die Gesamtenergiebilanz des Gebäudes zu verbessern. Eine Reihe von Zertifizierungssystemen kann Ihnen diese Ziele bescheinigen. Allerdings werden die durch Gebäudeautomation erzielbaren Energieeinsparpotentiale in diesen Systemen nicht genügend berücksichtigt. Diese Lücke schließt nun das „eu.bac“-System.

Viele unterschiedliche Bewertungssysteme für die Gebäudezertifizierung

Um Gebäude nachhaltig zu planen sowie im Hinblick auf ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zu beschreiben und zu beurteilen, sind Werkzeuge und Hilfsmittel erforderlich, die den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie abbilden und entsprechende Informationen im Planungsprozess zur Verfügung stellen. In den letzten Jahren hat sich international eine Vielzahl solcher Werkzeuge für die Nachhaltigkeitsbeurteilung von Gebäuden und Bauprodukten entwickelt. Die meisten bisherigen Gütesiegel wurden speziell für die Bedürfnisse einzelner Nationen entwickelt und nehmen Bezug auf deren klimatische, kulturelle und gesetzliche Ausgangsbedingungen.

Warum zertifizieren?

Nachhaltiges Bauen verfolgt das Ziel, den Verbrauch von Energie und Rohstoffen zu minimieren. Dabei im Fokus stehen sämtliche Lebenszyklusphasen eins Gebäudes. Als ein wichtiges Instrument zur Förderung des nachhaltigen Bauens wurden Zertifizierungssysteme entwickelt, welche die Nachhaltigkeit der Gebäude bewerten. Dadurch erhalten Investoren und Architekten neben einem umfassenden Überblick auch ein Werkzeug, um Planung und Umsetzung zu vereinfachen. Auch werden Gebäude durch Zertifizierungen untereinander vergleichbar liefern den Bauherren so ein Benchmarking.

  • Sicherung und Steigerung des Marktwerts Ihres Gebäudes
  • Wettbewerbsvorteile auf dem Immobilienmarkt durch sinnvolle Zertifizierung und detaillierte Ökobilanzen
  • Ökologische Nachhaltigkeit und langfristige Wirtschaftlichkeit dank Lebenszyklusbetrachtungen
  • Schutz vor möglichen Folgekosten durch CO2-neutrale Green-Building-Konzepte
  • Spezielles Controlling für die Erreichung der angestrebten Gebäudequalität und Ergebnisse im Betrieb
  • Optimierung des Gebäudebetriebs und Senkung der Betriebskosten
  • Portfolio-Optimierung durch schlanke Ansätze für Energie und Nachhaltigkeit

BREEAM

„Environmental Assessment Method (EAM)“ für Gebäude wurde ursprünglich durch das „Building Research Establishment (BRE)“, ein britisches Forschungsinstitut, unter dem Namen BREEAM entwickelt. Das BRE hat mehr als 100.000 Gebäude zertifiziert und operiert in 15 Ländern außerhalb Großbritanniens. BREEAM ist damit weltweit die führende und am weitesten verbreitetste Zertifizierungsmethode für Gebäude.

DGNB

„Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen“: Die Aufgabe dieser Organisation ist es, Wege und Lösungen für nachhaltiges Planen, Bauen und Nutzen von Bauwerken zu entwickeln und zu fördern. Bewertet wird von der DGNB die Qualität über den kompletten Gebäudelebenszyklus hinweg. Sind die Kriterien über der Norm erfüllt, vergibt die DGNB Zertifikate in den Qualitätsstufen Bronze, Silber und Gold. Auch bietet das DGNB die Möglichkeit einer Vorzertifizierung während der Planungsphase.

LEED

Die „Leadership in Energy and Environmental Design“ (LEED) ist ein System zur Klassifizierung für ökologisches Bauen, entwickelt vom „U.S. Green Building Council“. Dieser Zertifizierungsstandard soll eine hochwertige, ökologische Bauweise für gesündere, umweltfreundlichere und profitablere Gebäude definieren. Die Beurteilung von Gebäuden erfolgt durch Punktevergabe für einzelne Kriterien. Die Summe der erreichten Punkte entscheidet, wie das Bauwerk bei der Zertifizierung eingestuft wird.

Mit dem Inkrafttreten der EnEV 2014 am 1. Mai 2014 ist die Gebäudeautomation (Raum, Gebäude, einzelne Geräte) Bestandteil des Energieausweises und des Berechnungsverfahrens gemäß DIN V 18599 „Energetische Bewertung von Gebäuden …, Teil 11: Gebäudeautomation“.

Wie wichtig zertifizierte Automationssysteme bei der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie sind, zeigt eine Untersuchung der EU-Kommission: Rund 50 % der in Gebäuden verbrauchten Energie wird vergeudet. Zu den Ursachen zählen u.a. nicht korrekt eingestellte oder ungenau arbeitende Automationssysteme. Über 70 % der verwendeten Gebäudeautomation arbeitet mit fehlerhaften Reglervorgaben.

Die durch Gebäudeautomation erzielbaren Energieeinsparpotentiale und Lebenszyklusaspekte werden in heutigen Gebäudezertifizierungen wie zum Beispiel LEED, DGNB etc. nicht umfassend genug berücksichtigt. Das „eu.bac“-System schließt die Lücke der Bewertungssysteme wie DGNB oder Green-Building, in denen die Automatisierungssysteme der Gebäude nicht umfassend bewertet werden.

Für Systeme der Gebäudeautomation BACS bietet eu.bac seit Anfang 2013 das „eu.bac“-System-Audit für einen energieeffizienten und nachhaltigen Betrieb von Gebäudeautomationssystemen an. Gut ausgelegte und gepflegte Systeme erzielen nicht nur den gewünschten Komfortlevel, sondern optimieren gleichzeitig den Energiebedarf. Das Verfahren basiert auf bestehenden Normen (EN 15232, DIN V 18599) und wurde durch die TU Dresden wissenschaftlich überprüft. Mit den Systemaudits sparen Planer, Investoren und Immobilienbesitzer Energie- und Betriebskosten über den gesamten Lebenszyklus hinweg und gewährleisten einen effizienten und nachhaltigen Betrieb. Die eu.bac-Zertifizierung garantiert den Benutzern, dass die in ihrem Gebäude verbauten Produkte und Systeme den europäischen Normen zu Energieeffizienz – wie der EN 15232 – entsprechen.

WAGO hat mit der Mitgliedschaft als „eu.bac“-System-Partner eine strategische Entscheidung getroffen, um das Feld der Gebäudeautomation weiter auszubauen: Insgesamt sieben Kollegen aus dem Bereich Projektvertrieb Gebäudetechnik gehören mittlerweile zum Kreis der ausgebildeten „eu.bac“-System-Auditoren. Im Zuge der Auditierung schaffen sie Transparenz und informieren umfassend über den Zustand der Technik.

Die eu.bac-Systemzertifizierungen helfen dabei, Energie- und Betriebskosten zu sparen, und gewährleisten einen energieeffizienten und nachhaltigen Betrieb der installierten Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) sowie der Beleuchtung und der Beschattung.

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